Integrales Flussgebietsmanagement

Fliessgewässer sind sehr vielfältige Ökosysteme, sowohl reich an Strukturen als auch reich an Arten und Lebensräumen. Ferner zeichnen sie sich durch eine ausgeprägte Vernetzung aus: In Längsrichtung von der Quelle bis zur Mündung, seitlich mit den Ufern und Auen und in die Tiefe mit dem Grundwasser. Der Mensch nutzt die Fliessgewässer seit Jahrhunderten und hat mit Stauwehren, Sohlschwellen und Kanalisierungen auch die Längsvernetzung und Lebensraumvielfalt vermindert. Das Forschungsprojekt «Integrales Flussgebietsmanagement» untersuchte, mit welchen Massnahmen sich vielfältige und vernetzte Fliessgewässer fördern lassen.
Die folgenden zwei Schwerpunktthemen wurden erforscht:

  1. Wechselwirkung zwischen konstruktiven Hochwasserschutzmassnahmen und der Lebensraumvielfalt in Fliessgewässern;
  2. Auswirkungen einer beeinträchtigten Längs- und Quervernetzung auf die Vielfalt und Funktion der aquatischen Lebensgemeinschaften. Ein Schwerpunkt bildeten dabei Blockrampen und Einmündungen von Seitengewässern.

Projektleitung
Roland Fäh (VAW)
Armin Peter (Eawag)
Christoph Scheidegger (WSL)
Anton Schleiss (LCH)

Begleitgruppen
BAFU: Paul Dändliker, Manuel Epprecht, Daniel Hefti, Werner Göggel, Susanne Haertel-Borer, Jean-Pierre Jordan, Stephan Lussi, Olivier Overney, Adrian Schertenleib, Markus Thommen
Kantone:Joseph Hartmann (GR), Lorenz Jaun (UR), Christophe Joerin (FR), Vinzenz Maurer (BE), Sandro Peduzzi (TI), Jean-Daniel Wicky (FR), Markus Zumsteg (AG),

Lenkungsausschuss
BAFU: Stephan Müller, Erich Staub, Hans Peter Willi
Forschungsinstitutionen: Robert Boes (VAW), Felix Kienast (WSL), Peter Reichert (Eawag), Anton Schleiss (LCH)

Letzte Änderung: 20.07.2018

Projektdauer

Abgeschlossen
2007-2011

Übersichtsartikel